Spannende MINT-Themen im Freichfachbereich
Text Joel Allgaier
Ursprünglich waren wir acht Schülerinnen und Schüler, die sich für das Freifach MINT angemeldet hatten. Im ersten Jahr behandelten wir intensiv und mehrheitlich auf Englisch das spannende Gebiet der Kryptologie. Das zweite Semester widmeten wir uns der Elektronik, wir lernten sehr viel durch «learning by doing». In der Prima – jetzt nur noch zu fünft – hatten wir die Möglichkeit, an einem grösseren, interdisziplinären Projekt zu arbeiten.
Nach zwei Jahren Mint-Unterricht blicken wir vor allem auf ein Ereignis zurück, das wir noch lange in Erinnerung behalten werden. Im Januar 2017 nahmen wir in Strassburg an einem trinationalen (Deutschland, Frankreich und Schweiz) Schülerkongress teil. Dort durften wir unser Projekt vorstellen, welches wir zuvor über mehrere Wochen vorbereitet hatten. Mit der Unterstützung der Universität Bern bauten wir einen «Muskelzapper» nach. Die Idee des Muskelzappers ist es, mithilfe von Stromstössen einzelne Nervenbahnen zu reizen, welche dann eine Muskelkontraktion auslösen.
Für unser Projekt mussten wir unsere Kenntnisse in Biologie und Chemie vertiefen und schliesslich anwenden. Die Biologie half uns, die Muskel- und Nervenreaktion zu verstehen, die Chemie brauchten wir, um Batterien herzustellen. Unsere Erfahrungen schrieben wir auf einer Webseite und auf einem Plakat auf. Damit gewannen wir sogar den dritten Platz des Plakatwettbewerbs. Als Bereicherung empfanden wir aber vor allem den Austausch mit den anderen Teilnehmenden.
Der trinationale Schülerkongress war für uns alle ein Highlight unserer Schulzeit. Auch wenn es manchmal viel Überwindung gebraucht hat, am Donnerstag-, respektive Montagmorgen zwei Lektionen früher als die Klassenkameraden aus dem Bett zu steigen und sich in die Schule zu kämpfen, durften wir viel Neues und Spannendes lernen, was im regulären Unterricht nicht behandelt werden konnte.







































