Erstmals führten am traditionellen Sporttag von Gymnasium, WMS und FMS Thun die Standorte Seefeld und Schadau ein gemeinsames Programm durch.
Text Erich Binggeli
Fotos Nicole Michel, Daniel Schmutz, Janine Strasser
Wenn sich 1100 junge Leute einen ganzen Tag lang sinnvoll sportlich betätigen wollen, braucht dies einen enormen Organisationsaufwand. Zwei Jahre nach der Fusion zu Gymnasium, WMS und FMS Thun wagten es die Standorte Seefeld und Schadau nun, diesem grössten Gesamtschulanlass ein gemeinsames Programm zu geben.
Eine Hauptneuerung war dabei der Gruppenwettkampf «Im Spielrausch» der beiden jüngsten Jahrgänge. Sie massen sich den ganzen Tag über an neun Posten in teils recht ungewöhnlichen Aktivitäten wie Risikosprint, Wasserstaffette, Seilziehen oder Siamesisch Fussball. Die Sekunden, W2- und F2-Klassen widmeten sich derweil einem Leichtathletik-Vierkampf. Hier erreichten Shawna Küffer (18gA) und Oliver Gyger (18gB) absolute Rekordwerte – 260 bzw. 297 Punkte! Für die Abschlussklassen folgte am 16. September ein Ausdauer-Event.
Ab Mittag galt der Einsatz aller den Spielturnieren. Besonders bemerkenswert war dabei, dass die Damen sich neu hälftig im Fussball (Siegerinnen: 17gGI) und im Unihockey (18gTI) massen, während die Herren ausschliesslich dem Fussball frönten (17gACI).
Gesamtkoordinator Martin Keller betonte, welch enorme Herausforderung es war, diesen Tag mit Rekordbeteiligung an sieben verschiedenen Standorten zu planen und durchzuführen. Gleichzeitig wand er seinem Sportlehrerteam, allen aktiv Sport Treibenden sowie den Helferinnen und Helfern aus Lehrer- und Schülerschaft ein Kränzchen: Alles klappte so reibungslos, dass sich die 1100 jungen Leute ganz dem Sportrausch hingeben konnten.







































